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| Rückwärtige Fassade und Gärten |
Das Herrenhaus vereint in seinem rechteckigen Grundriss die ganze bauliche Schwere und einen ausgeprägten Sinn für die architektonische Horizontalität mit seiner prismatischen Vertikalprojektion, die für die regionalistischen Bauten des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts typisch ist. Weit entfernt von dem Akademismus, der zu einer Zeit herrschte, in der die neuen architektonischen Strömungen in Europa Aufsehen erregten, verzichtete Ajuria Enea weder auf Elemente von Palästen aus dem 16. Jahrhundert, noch auf mittelalterliche Bauteile, wie sie an den Turmhäusern des 15. Jahrhunderts üblich waren. Man braucht nur stehen zu bleiben, um die Harmonie zu betrachten, die das Gebäude mit seiner Umgebung bildet, einer städtebaulichen Enklave mitten in Vitoria-Gasteiz, wo sich eine Fülle von Adelshäusern und für den Besucher überaus schöner Gärten befindet.
Doch ebenso wie bei seinen Anrainern ist auch die Geschichte von Ajuria Enea überaus reizvoll. Nachdem das Gebäude zum Wohnsitz der Familie Ajuria geworden war, ging es 1966 in den Besitz des religiösen Ordens der Madres Escolapias über, die es zu einer Schule umwandelten. Sechs Jahre später, also 1973, wurde es von der Diputación Foral de Álava erworben, die dort ein Museum für Baskische Kunst unterbringen wollte.
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