BASKENLAND mit vergnügen

euskadi.net

Home

» Sie sind hier:
  1. Home
  2.  
  3. Wählen Sie einen Zielort
  4.  
  5. Zielorte in Biskaya
WÄHLEN SIE EINEN ZIELORT
 
ZIELORTE IN GIPUZKOA
Zwischen Zumaia und Deba befindet sich ein der schönsten Orte der Küste Gipuzkoas
Küste von Gipuzkoa
Das intensive Blau des Golfs von Biskaya vermischt sich mit dem Grün der Berge, die bis an die Küste reichen. Dabei entsteht in Guipuzkoa eine Küstenlandschaft, gesäumt von städtischen, gepflegten und wilden Stränden, Häfen mit einem reizvollen Meeresgeschmack, Schwemmländer von großem ökologischem Interesse und abrupten Steilküsten, die wiederum sonderbare geologische Formationen bilden. Von Mutriku bis nach Hondarribia bietet die 86 Kilometer lange Küste unzählige Möglichkeiten für alle erdenklichen Wasser-, Luft- und Landsportarten, Spaziergänge durch die historischen Altstädte oder auch das Kosten schmackhafter, entweder gekochter oder gegrillter Fische in den Restaurants der Fischerhäfen.

Der Berg Jaizkibel (545 m) liegt erhaben am östlichen Ende Guipuzkoas und neben dem Meer zwischen den Buchten von Pasaia und Txingudi. In der letzten Bucht liegt eines der malerischsten Städtchen überhaupt: Hondarribia, unbestreitbares touristisches Sommerziel, nahe der französischen Grenze. Abgesehen vom herrlichen Strand besitzt das Städtchen einen bezaubernden historischen Kern, der wiederum vom Schloss von Carlos V überragt wird und heutzutage ein sogenannter Parador (spanisches Gasthaus, oft an kulturhistorisch bedeutenden Orten) ist. Es ist das reinste Vergnügen, sich in seinen niedlichen, gepflasterten Straßen zu verlieren und das Fischerviertel (La Marina) kennen zu lernen mit seinen anschaulichen, mit Blumen aller Farben dekorierten Häusern.

Unweit entfernt, rings um die unverkennbare Bucht La Concha, liegt Donostia-San Sebastián mit seinen drei hinreißenden Stränden, einer außergewöhnlichen Strandpromenade, einer belebten Altstadt, herrschaftlichen Häusern und einem gastronomischen Angebot, bei dem sich für alle Geschmäcker etwas finden lässt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die adelige oder gehobene Gesellschaft damals die Hauptstadt Guipuzkoas als sommerliches Urlaubsziel wählte, in etwa im 16. Jahrhundert.

Die westliche Küste, schlichtweg wild und naturbelassen

Zarautz ist ohne Zweifel eine weitere der wichtigsten Ortschaften entlang der Küste Guipuzkoas, nicht nur wegen ihrer traumhaften Umgebung, sondern auch wegen dem touristischen Interesse, das Zarautz weckt. Der Strand des Städtchens, der längste in ganz Guipuzkoa, ist sehr berühmt als Surfparadies, aber auch sein historisches Kulturerbe ist von großer Bedeutung, mit Denkmälern wie die Pfarrkirche Santa Maria la Real, das Herrenhaus von Narros oder der Turm Torre Luzea. Ein weiteres Muss auf dieser Route ist Getaria, Wiege des Seefahrers Juan Sebastián Elcano und des Modedesigners Cristóbal Balenciaga, wo sich wunderbar der Txakoli (Weißwein mit Herkunftsgarantie) oder auch der auf dem Rost frisch gegrillte Fisch mitten auf der Straße kosten lässt. Von hier aus geht es weiter in die Ortschaft Zumaia; ihre noch immer erhaltene, mittelalterliche Struktur macht Zumaia einzigartig und die Steilküsten die ringsum in die Höhe ragen, laden uns zu traumhaften Spaziergängen ein.

Ganz in der Nähe der Grenze zur Nachbarprovinz Biskaya stoßen wir auf Deba und Mutriku, zwei weitere Schätze, die die Küste Guipuzkoas für uns bereithält. Deba ist Schauplatz vieler prähistorischer Entdeckungen und Funde gewesen, wie z.B. die Höhlen von Ekain im Jahre 1969. In Mutriku hingegen, zu Beginn des XIII Jh. gegründet, sind immer noch die Spuren der alten Stadtmauern, festen Häusern und Herrenhäusern, von großem artistischer Bedeutung erhalten, sowie der älteste Hafen entlang der Küste des Golfs von Biskaya.
Ein Schäfer kümmert sich um eine Schafherde.
Täler im Inland (Gipuzkoa)
Kleinstädte mit ihren Sehenswürdigkeiten, umsäumt von bedeutenden Gebäuden und Tempeln; Schmieden und Salzbergwerke die uns an vergangene Zeiten erinnern; natürliche Plätzchen und Umgebungen mit hohen Gipfeln; und ländliche Ortschaften mit malerischen Bauernhöfen die sogar in vereinzelten Fällen in industrialisierten Gebieten liegen. Dies sind nur ein paar der Reize der drei Landkreise, die eine Art eigene Identität genießen dürfen: Tolosaldea und die hochgelegenen Gebiete der Flüsse Urola und Deba zählen zum grünen Guipuzkoa, das wiederum gleichzeitig ländlich, industriell und mit Monumenten versetzt ist.

Entlang des Flusslaufs des Oria und unterhalb der unverkennbaren Silhouette des Berges Txindoki (1.346 m) liegt Tolosaldea, gemeinsam mit Goierri eine der Gegenden, in der die kulturellen und folkloristischen Traditionen des Baskenlandsam besten erhalten geblieben sind. Die Bezirkshauptstadt Tolosa war früher einmal eine gewisse Zeit lang die Hauptstadt Guipuzkoas und ist heutzutage bekannt für ihre nicht nachlassende kulturelle Betriebsamkeit - mit internationalen Chorgesangs- oder Marionettenwettbewerben - aufgrund der Tradition der Boinaherstellung ( Boina ist die typische Baskenmütze) und wegen der Erhaltung einiger der besonders beliebten Karnevale. Ebenso wenig dürfen wir aber die Spezialitäten der Konditoreiwaren vergessen oder die Märkte und Messen mit saisonalne Produkten, die nicht nur hier in der Ortschaft, sondern auch in der gesamten Umgebung veranstaltet werden. Außerdem zeichnet sich auch diese Gegend durch ihr breites gastronomisches Angebot aus: Mehr als nur bekannt sind z.B. die Bohnen aus Tolosa, die Pfefferschoten aus Ibarra, der Apfelwein und die Rinderkoteletts, etc. Weiter im Landesinneren, lohnt es sich, durch die kleinen, ländlichen Dörfer wie Amezketa oder Abaltzisketa zu streifen, die von einer traumhaften, idyllischen Landschaft umgeben sind.

Die Täler der Flüsse Urola und Deba

Das Ländliche und das Städtische leben seit Jahrhunderten in der hochgelegenen Region des Flussbetts des Urola nebeneinander. Im sogenannten Valle del hierro (Tal des Eisens), bestehend aus den Ortschaften Zumarraga, Urretxu, Legazpi und Ezkio-Itsaso, lagen zahlreiche Eisenhütten, Stauwerke und Mühlen, die entlang den Flussufern des Urola entstanden. Heutzutage zeigt sich die Kultur des Eisens in der Schmiede Mirandola de Legazpe, wo uns das einstige Gewerbe der Kunsthandwerker nahe gebracht wird. Auch die Arbeit der Schäfer und der Landwirtschaftsbetriebe war von Bedeutung, was sich im ebenfalls in Legazpi befindlichen Ekomuseo del Pastoreo (Museum der Geschichte des Weidens und Viehhütens) und auf dem Bauernhof Igartubeiti in Ezkio-Itsaso sehen lässt.

Das Innere der Provinz Guipuzkoa ist jedoch vor allem mit vielen Denkmälern versehen. Wir befinden uns in den Ländereien Ignacio Loyolas (Gründer eines Jesuitenordens) und treffen dort auf die berühmte Route der drei Tempel, die es den Besuchern ermöglicht, drei Perlen der Romanik, des Barocks und der Moderne kennen zu lernen: Die Kapelle La Antigua in Zumarraga, die Basilika von Loiola in Azpeitia und letztendlich, wenn man das Tal wechselt, das Saktuarium von Arantzazu in Oñati, zu Füßen des Naturschutzgebiets Aizkorri. Es ist besonders die letzte Ortschaft, die einen der größten Anziehungspunkte des Alto Deba darstellt, da sie über zahllose, architektonische Beispiele verfügt, die von der Gotik der Kirche San Miguel bis zum bezaubernden Baustil der Renaissance der Universität von Sancti Spiritus reichen.

Bergara ist eine andere höchst interessante Stadt bezüglich ihrer Denkmäler. In ihrer Altstadt stehen die altadeligen Häuser sehr nahe an den Kirchen und verschieden anderen historischen Gebäuden, wie z.B. der Bau, der einst das königliche Seminar beherbergte und heute eine wichtige Referenz der wissenschaftlichen Welt des 18. Jahrhunderts ist. Im südlichsten Teil Guipuzkoas liegt Leintz-Gatzaga, eine Ortschaft, die ursprünglich sehr stark mit der Salzgewinnung verbunden war. Sie erhält selbst heute noch einige der Stadttore, die davon zeugen, dass sie einst ein wichtiger Durchgangsort des königlichen Weges in Richtung Castilla war. Es lohnt sich ein gemütlicher Spaziergang durch die Gassen und Straßen ihrer Altstadt oder ein entspannender Besuch des Salzmuseums, das sich in den ehemaligen Einrichtungen befindet, die jahrhundertelang der Gewinnung des sogenannten "weißen Goldes" dienten.
Der Berg Txindoki ist einer der schönsten Gipfel des Baskenlands
Goierri
Diesen Landkreis sollte man gesehen haben, da es sich um das Herz der Provinz Gipuzkoa handelt. Er besteht aus 18 Ortschaften und grenzt an Álava und Navarra.

In Goierri fügen sich städtische und ländliche Eigenschaften zusammen. Trotz der industriellen Entwicklung konnte der historische Reichtum bewahrt werden. In der Landschaft gibt es sowohl schöne Naturgebiete als auch große Fabrikanlagen.

Die Ortschaft Ordizia ist der ideale Ausgangspunkt für unseren Ausflug. Ordizia ist für den Markt, der seit dem Jahr 1512 jeden Mittwoch veranstaltet wird, bekannt. Auf dem Markt werden Lebensmittel aus der Landwirtschaft und dem Viehhandel, die in den Bauernhöfen der Umgebung hergestellt werden, angeboten. Danach begeben wir uns nach Beasain, um den Denkmalkomplex Igartza kennen zu lernen. Die Besucher können einen Palast, eine Kapelle und andere Gebäude besichtigen. Auch die Klöster der Ortschaft Lazkao sind einen Besuch wert.

Wunderschöne Naturgebiete: Aralar und Aizkorri

In der Gebirgskette Aralar mit dem Berg Txindoki (1.346 m) im Hintergrund trifft man auf eine artenreiche Flora und Fauna, Kalksteine, schöne Flüsse und Quellen. Die Anwesenheit der Menschen geht bis auf das Neolithikum zurück, einer Zeit, aus der noch Grabmonumente in gutem Zustand erhalten sind. Ähnlich zu Aralar ist die Gebirgskette Aizkorri. Hier befinden sich die berühmte Höhle San Adrián und die alte römische Straße.

Um diese Gegend genauer kennen zu lernen, sollte man Ortschaften wie Idiazabal (bekannt für den Käse, der dort hergestellt wird), Segura, Zerain oder Ormaiztegi (wo das historische Museum Zumalakarregi liegt) besuchen.
Strand La Concha, Donostia-San Sebastián
Donostia-San Sebastián
Donostia-San Sebastián liegt an der kantabrischen Küste, wo die grünen Berge ihr eine wunderschöne Landschaft anbieten, die alle Besucher der Stadt beeindrucken. Sie ist die Hauptstadt des historischen Territorium Gipuzkoas und bietet zahlreiche und vielfältige Aktivitäten für alle an.

Eines der überraschendsten Bildern der Stadt wird uns von der herrlichen Bucht gegeben, die wie eine Muschel aussieht und das Meer schützt. Davon können wir bis zum Ende der Strand Ondarreta spazieren gehen und der Peine de los Vientos (Kamm der Winde), die Skulptur des Künstlers Eduardo Chillida, bewundern. Außerdem sind der Kursaal, der Palast Miramar und der Boulevard einige der Zeichen der Identität der Stadt, und sie geben ihr ein herrschaftliche Aussehen. Wenn wir ins Zentrum gehen, ragt vor uns der Dom Buen Pastor. Er ist ein hundertjährige neogotische Tempel, und dank seinen 75 Meter hoch kann man ihn aus vielen Orte der Stadt sehen.

Die Altstadt, Herz der Stadt

Die Altstadt ist ein wunderschönes Viertel, dessen Straßen ein sehr gemütliche Ort bilden. In der Mitte der Altstadt befindet sich der Constitución Platz, mit aufgezählten Balkonen, die uns erinnern, dass der ein Stierplatz war. Gegen Abend und am Wochenende werden ihre Straßen von Leute gefüllt, die die Gastronomie der Kneipen und Restaurants genießen.
Nach dem Verkosten dieser Delikatessen, können wir durch die Gärten Alderdi Eder und auch durch den Gipuzkoa Platz spazieren gehen.

Die Kulturprogramm von Donostia-San Sebastián verfügt das ganze Jahr lang über zahlreiche Aktivitäten. Das Internationale Kinofestival ist eines der berühmtesten Ereignis, in dem Schauspieler und Regie der ganzen Welt sich verabreden, um die beste Filmkunst zu genießen. Wir können nicht das Internationale Jazzfestival vergessen, ein unvermeidlicher Termin für die Jazzfreunde.

Außerdem beginnt der Feierkalender am 20. Januar, Tag von San Sebastian, Schutzheiliger der Hauptstadt. Der Vortag beginnt die Feier mit dem Aufstand der Flagge der Stadt am Constitución Platz, während des Marschs von San Sebastian. Die Feier dauert den ganzen Tag und die Straßen werden zum Klang der Trommeln gefüllt. Wir befinden uns vor einer Stadt mit vielen schönen Orten zu besuchen. Es gibt auch zwei andere wichtige Feste: im Sommer, die Große Woche, mit Feuerwerken. Andererseits, im Winter, feiert man Santo Tomás, in dessen Ständen kann man leckere txistorras probieren.
 
GIPUZKOA DORF FÜR DORF
Gemeinde